Schwindt Hörgeräte 25 Jahre

Als Diana Schwindt-Landgraf im Jahr 1993 gemeinsam mit ihrem Mann Andreas Landgraf ihr Unternehmen gegründet hat, gehörte „Schwindt Hörgeräte“ zu den allerersten Mietern in der Kalerveit-Passage an der Mühlstraße. Nun konnte sie 25-jähriges Bestehen feiern.

„Das Gewerbe haben wir vor allem angemeldet, um einen Telefonanschluss zu bekommen. Richtig los ging es erst einige Wochen später“, erinnert sich Diana-Schwindt, als Birgit Bialas, Fachdienstleiterin für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Müller zum Gratulieren zu Gast war. Auch ansonsten waren die Verhältnisse noch ganz anders als heute: „Die Leute mussten erst lernen, dass sie frei wählen konnten, wohin sie gehen, um sich ein Hörgerät zuzulegen. In der DDR war das alles direkt im Gesundheitswesen angesiedelt.“ Zwei Hals-Nasen-Ohren-Ärzte gab es damals in Zella-Mehlis, einen davon in unmittelbarer Nähe – ein Glücksfall für das junge Unternehmen.

„Natürlich sollte man den Hörakustiker wohnortnah wählen. Mit kurzen Wegen sind kleine Reparaturen, Feineinstellungen oder auch nur eine Überprüfung schnell erledigt“, sagt Diana Schwindt. Sie selbst hat die Voraussetzungen für ihren Beruf noch in der DDR gelernt. Sie war als Audiologie-Phoniatrie-Assistentin im damaligen Bezirkskrankenhaus Suhl tätig. Nach der Wende hat sie in Oberfranken als Akustikerin gearbeitet und „nebenbei“ ihren Meister gemacht, bei der Handwerkskammer Coburg und Hildesheim. „Da gab es viel zu lernen. Die Hörakustik ist ein sehr vielfältiges Berufsbild, in dem man sich auch ständig weiterbilden muss“, sagt sie. Die Familie in Zella-Mehlis war für sie der Grund, bereits Anfang der 90er Jahre zurückzukommen und so wagte sie gemeinsam mit ihrem Mann 1993 den Schritt in die Selbstständigkeit mit dem Geschäft an der Mühlstraße. 2001 haben sie die Filiale in Suhl an der Pfarrstraße eröffnet, die Andreas Landgraf, selbst auch Hörakustiker-Meister, bis heute leitet.

Erstaunliche technologische Entwicklung in 25 Jahren

„Nach wie vor tun sich die Leute mit Hörgeräten schwerer als mit Brillen. Brillen sind heutzutage schon fast ein modisches Accessoire. Dabei ist Hören genauso wichtig wie gutes Sehen, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und um im Kopf fit zu bleiben“, unterstreicht sie. Die erstaunliche Entwicklung, die die Technologie dabei in den letzten 25 gemacht hat, sieht man an den beiden Geräten, die sie fürs Foto in die Kamera hält: Das größere war vor der Wende auf dem Markt, das kleinere ist der heutige Stand der Technik. Früher hat man sie noch mit einem Schraubenzieher justiert, heute erfolgt das am Computer. „Die Wahl des geeigneten Geräts und die Anpassung sind Vertrauenssache.

Man muss sich auch im Klaren sein, dass man mit Hörsystemen nicht nur die Sprache wieder versteht, sondern auch all die zum Leben gehörenden, uns umgebenden Geräusche wieder wahrnimmt. Für manchen Hörsystemträger ist es am Anfang schwer, dies zu akzeptieren. Es braucht eine gewisse Zeit des Trainings und der Gewöhnung.

Dass Diana Schwindt-Landgraf eine Meisterin ihres Fachs ist, sieht man nicht nur am Meisterbrief, der im Geschäft hängt, und am zufriedenen Lächeln der Kunden, wenn sie durch die Tür nach Hause geht. Sie hat im Laufe der Jahre auch fünf junge Leute in ihrem Fach ausgebildet und gehört dem Meister-Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen an. In Lübeck befindet sich die einzige Berufsschule für Hörakustiker. Sieben Mitarbeiter hat das Unternehmen an beiden Standorten zusammen. Das ist nötig, denn mit einer Anpassung ist man lange beschäftigt und die nächsten Kunden sollen ja nicht so lange warten müssen. „In der Regel erhält man eine ärztliche Verordnung für Hörsysteme und kommt damit zu uns. Es gibt die unterschiedlichsten technischen Ausstattungen, natürlich auch zuzahlungsfreie Varianten.“ Wo man seine Verordnung einlöst, sollte man gut überlegen, denn vom Beginn der Ausprobe bis zur Entscheidung für „seine“ Hörsysteme braucht es schon einige Zeit. Danach schließt sich die sechsjährige, mit den Krankenkassen vereinbarte Nachbetreuung an. Die Überprüfung der Hörsysteme sollte einmal im Quartal erfolgen.

Wer sich aktiv um sein Hörvermögen kümmern will, ist jederzeit kostenlos und unverbindlich zu einem Hörtest eingeladen. „Wir bieten auch eine Hörvorsorge an – dabei wird jährlich geprüft und mit den vorherigen Werten verglichen. So kann man dem Hörverlust schnell entgegenwirken, bevor erst die Hörentwöhnung stattfindet“, so Diana Schwindt Landgraf.

Wir gratulieren herzlich zum 25-jährigen Bestehen und wünschen weiterhin alles Gute!

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