Kindernest leer von außen

Gestern war ein spannender Tag für alle, die am Erweiterungsbau der Kindertagesstätte „Kindernest Rodebach“ beteiligt waren: Zu diesem Termin wurde überprüft, ob die neuen Räume für die jungen Zella-Mehliser freigegeben werden können.  

Die zuständige Kita-Fachaufsicht des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport  sowie Vertreter des Arbeitsschutzes und des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen (unter anderem Verantwortliche für Jugendschutz, Gesundheit, Brandschutz und der Unteren Bauaufsicht) waren deshalb vor Ort. Es war ein langer Tag, doch am Ende gab es Grünes Licht, die Nutzungsberechtigung wird erteilt.

Im Mai werden die Kinder ihre neuen Räume in Besitz nehmen. Schritt für Schritt erfolgen die Umzüge der einzelnen Gruppen. 150 Kinder können dann in der Einrichtung betreut werden, 50 Plätze wurden zusätzlich geschaffen. Auf sie und ihre Erzieherinnen warten im erweiterten Kindernest wunderbare Bedingungen. Die großzügigen Räume wurden mit durchdachten Einrichtungsgegenständen ergänzt. Sechs Stammgruppen werden darin Platz finden. Der Anbau wurde so konzipiert, dass das pädagogische Konzept „Der Weg in die offenen Arbeit“ umgesetzt werden kann: Außer ihren Stammgruppenräumen können die Jungen und Mädchen sich in zusätzlich geschaffenen Themenräumen treffen. Sie können individuell entscheiden, ob sie sich im Bauraum oder in der Wasserwerkstatt austoben oder im Kreativraum gestalterisch tätig sein möchten. Weil nicht immer die Sonne scheint, wurde auch an einen großen Bewegungsraum  gedacht: Hier kann zusätzlich gespielt, getobt, geturnt und geklettert werden. Im Erdgeschoss gibt es große Glasflächen und ebenerdige Türen, so dass die Natur zum Greifen nah wirkt.

Natürlich auch zusätzliche Erzieherinnen

Durch naturnahe Gestaltungselemente findet sich das naturverbundene Konzept der Einrichtung auch im Innenbereich der Einrichtung wieder, beispielsweise in den Birkenstämmen, mit denen das Kinderrestaurant gestaltet wurde. Die größeren Kinder nehmen hier ihr Mittagessen selbstständig ein, bei schönem Wetter sogar draußen. In der Küchenzeile können sie mit ihren Erzieherinnen selbst backen und kochen. Durch die zentrale Lage des Raumes ist das Kinderrestaurant das Herzstück der Einrichtung sein, in dem sich die Früh- und Spätgruppen zusammenfinden können. Auch für Informationsveranstaltungen und Elternabende wird er genutzt. Nicht nur das Gebäude wurde erweitert, auch das Team der Erzieherinnen ist gewachsen. Die neuen Mitarbeiterinnen sind bereits vor Ort, erleben den Umzug und die Veränderungen mit und werden so Teil des Kindernest-Teams.

Der Erweiterungsbau des Kindergartens ist mit Kosten in Höhe von über zwei Millionen Euro aktuell die umfangreichste Baumaßnahme in unserer Stadt, es ist eine Investition in die Zukunft. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres lag die Zahl der Zuzüge nach Zella-Mehlis wieder über der der Wegzüge. Oft sind es junge Familien, die sich in unserer Stadt niederlassen, manchmal sogar ihr eigenes Haus hier bauen. Mit der Entscheidung für den umfangreichen Anbau ist der Stadtrat der Stadt Zella-Mehlis dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt. Als der Beschluss im Herbst 2016 getroffen wurde, war noch nicht absehbar, ob die zusätzlichen Plätze vom Freistaat finanziell gefördert werden. Inzwischen wurden 450.000 Euro beantragt. Die Erweiterung erfolgte an diesem Standort, weil der Kindergarten so günstig liegt: Unmittelbar in der Natur, gleichzeitig aber auch in einem wichtigen Wohngebiet.

Detailreiche Vorgaben zu beachten

Bei der Planung wurde auch auf die Nachhaltigkeit Wert gelegt. So wurde die bestehende Heizungsanlage auf den neuesten Stand gebracht und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Einrichtung installiert. Die Sanitär- und Wirtschafträume werden an die aktuellen Vorgaben angepasst. Typisch dafür sind beispielsweise die in unterschiedlichen Höhen angebrachten Waschbecken und Toilettenschüsseln wie auch die kleinen Trennwände zwischen den Handtuchhaken. Die Handtücher der Kinder dürfen sich den strengen Regeln für Kindergärten in Thüringen zufolge nicht berühren. Viele solcher detailreichen Vorgaben gab es zu beachten: Klemmschutz an den Türen, Handläufe in bestimmten Höhen an den Treppengeländern, alle Steckdosen mit Kindersicherung und einiges mehr.

Nun ist – bis auf den Außenbereich – alles fertig und die Kinder können einziehen. Auch die neuen Spielgeräte für draußen sind bereits in Planung und werden noch in diesem Sommer installiert.

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