Sehr gut besucht war die Informationsveranstaltung gestern Abend im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses, in der es um den grundhaften Ausbau der Talstraße/Meininger Straße sowie der Regenbergstraße ging. Beide Projekte wurden ausführlich vorgestellt und mit den Anwohnern diskutiert.


Verantwortlich für den Ausbau der Fahrbahn auf der Talstraße/Meininger Straße ist, weil es sich um eine Bundesstraße handelt, das Straßenbauamt Südwestthüringen. Wie der dortige Verantwortliche, Herr Fehringer, sowie Herr Röser, der mit der Planung beauftragt ist, ausführten, wird die Straße zwischen der Einmündung Kurze Straße und dem ehemaligen oberen Robotron-Parkplatz (jetzt Dachdecker Schmuck) erneuert. Die Arbeiten erfolgen in vier Bauabschnitten und sollen im August dieses Jahres beginnen. Im Sommer 2020 soll die Maßnahme abgeschlossen sein.


Der erste Bauabschnitt, der noch in diesem Jahr erneuert werden soll, reicht von der Kurzen Straße bis zur Mühlstraße. Als zweites ist im ersten Halbjahr 2019 der Abschnitt zwischen Robotron-Parkplatz und Einmündung Peter-Haseney-Straße (Höhle-Kreuzung) an der Reihe. Im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen die Arbeiten zwischen Mühlstraße und Pfeiffershügel, und den Abschluss im Jahr 2020 bildet der Abschnitt zwischen Pfeiffershügel und Höhle-Kreuzung.


Die Umleitung für den Anliegerverkehr wird jeweils über die Parallelstraßen erfolgen. Die Umleitung für den Fern- und Durchgangsverkehr hingegen wird, Herrn Fehringer zufolge, bereits großräumig über Rohr beziehungsweise Suhl ausgeschildert.

Die Gäste der Infoveranstaltung hatten einige technische Fragen insbesondere zur Erreichbarkeit ihrer Grundstücke sowie zur Angleichung des Höhenniveaus. Ein richtiger Tumult entstand allerdings, als Steffen Schönfeld, Fachbereichsleiter für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Bau, mitteilte, dass die Stadt nicht plant, parallel zur Fahrbahn die Gehwege und die Beleuchtung zu erneuern. Im Gegensatz zur Fahrbahn der Bundesstraße ist für diese Anlagen die Stadt selbst verantwortlich und ihr Ausbau ist straßenausbaubeitragspflichtig. Beides ist noch intakt und nutzbar, war bei einer Vor-Ort-Begehung festgestellt worden.

Ausbau der Gehwege gefordert

Nach und nach meldeten sich immer mehr Anlieger zu Wort und bemängelten vor allem den Zustand des Gehweges. „Wie in DDR-Zeiten“, bezeichnete es einer der Anwohner, wenn nicht im Zuge des Straßenausbaus auch die Gehwege und die Beleuchtung erneuert werden. Eine Anliegerin berichtete, dass sie in ihr Haus an der Meininger Straße viel Geld investiert hat und nun gern bereit ist, auch noch Geld dafür zu zahlen, dass die Gehwege ordentlich aussehen. Eine andere Anwohnerin berichtete von einer halbseitigen Sperrung im Jahr 2006, als die Lkw-Fahrer die Gehwege genutzt haben. „Wir wären froh, wenn sie gemacht werden. Auch der Schnee ist auf den Betonplatten sehr schwer zu schieben. Wir sind gern bereit, dafür Straßenausbaubeiträge zu zahlen“, sagte sie. Eine hohe Wohnqualität sei in diesem Bereich ohnehin durch den Durchgangsverkehr nicht gegeben – doch ordentliche Gehwege sollten möglich sein.


Ein Bürger brachte zum Ausdruck, dass es in vielen Nebenstraßen inzwischen schöne Gehwege gibt – dann ist das doch an der Ortsdurchfahrt auch angebracht. Nach einer langen Diskussion meldete sich Stadtratsmitglied Thomas Bischof zu Wort und wollte wissen, ob es im Raum jemanden gibt, der dagegen ist, dass die Gehwege im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls erneuert werden. Nachdem sich niemand meldete, sagte er: „Gut, dann nehmen wir das als Auftrag mit.“ Während der anschließenden Stadtratssitzung kündigte Carin Mattauch, Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, einen Antrag der Freien Wähler für die nächste Sitzung des Stadtrats zu diesem Thema an. Sie findet am Dienstag, dem 15. Mai, 19 Uhr im Rathaussaal statt.
Im zweiten Teil der Informationsveranstaltung ging es um den grundhaften Ausbau der Regenbergstraße einschließlich der Brücke. Dafür ist die Stadt Zella-Mehlis selbst verantwortlich. An der Brücke werden die Anwohner gemäß der Satzung nicht beteiligt, der Ausbau der Straßenanlage ist jedoch beitragspflichtig. Wie Fachbereichsleiter Steffen Schönfeld mitteilte, wird jedoch nur ein unerheblicher Teil der Regenbergstraße (auf ihre gesamte Länge betrachtet) ausgebaut. Dieser ist nicht einzeln abzurechnen. Erst mit dem Ausbau der gesamten Erschließungsanlage (beziehungsweise einem nicht unerheblichen Anteil dieser) müssen Straßenausbaubeiträge erhoben werden. Ein solcher Ausbau ist in absehbarer Zeit nicht geplant.

Brückenneubau an der Regenbergstraße

Regenbergstraße rot markiert

Bei der aktuellen Maßnahme geht es um den Abschnitt der Regenbergstraße zwischen Meininger Straße und Reißmannstraße. Grund dafür ist, dass bei Brückenprüfungen in den Jahren 2006, 2012 und 2016 darauf hingewiesen wurde, dass eine umfassende Erneuerung des Brückenbauwerks erforderlich ist. Das ist ohne grundhaften Ausbau der Straße nicht möglich. Erneuert wird die Fahrbahn auf 5,50 Metern Breite. Der Gehweg auf der stadteinwärtigen Seite wird zwei Meter breit, der gegenüberliegende drei Meter breit. Hier soll künftige eine Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer ermöglicht werden. Neu installiert wird auch die Straßenbeleuchtung. Sie wird aus drei Standorten mit LED-Leuchten bestehen. Geplanter Baubeginn ist hier im August 2018, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2019 geplant.

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