70 Jahre Schlütter Galvanik

Schon sein 70-jähriges Bestehen kann in diesem Jahr das Unternehmen Schlütter Galvanik feiern. Bürgermeister Richard Rossel gratulierte den beiden Inhabern Karin und Frank Schlütter ganz herzlich und informierte sich ausführlich über das Unternehmen.

Es wurde 1948 als kleiner Handwerksbetrieb von Frank Schlütters Vater Erich Schlütter gegründet, damals eingemietet in ein Gewerbeobjekt an der Ruppbergstraße. Während der DDR-Zeit blieb der Betrieb aufgrund der geringen Größe von Verstaatlichung verschont, deshalb war allerdings auch an Ausbau und Erweiterung nicht zu denken. Insgesamt waren im Laufe der Zeit trotzdem jeweils drei bis acht Menschen dort beschäftigt – einschließlich dem Inhaber und seiner mithelfenden Ehefrau. Das Falsing Werk Zella-Mehlis, die PGH Metall, Mehag, die Bijouterie Immelborn, das Elektrogerätewerk Suhl, VEB Stahlwaren, VEB Antennenwerk Bad Blankenburg, die Firma Walter Spörer, die Firma Arno Barthelmes sowie die Firma. K.H. Grimm Sandstrahlerei waren in dieser Zeit die wichtigsten Auftraggeber.

Frank Schlütter hatte zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert, bevor er auf dem Wege der „Erwachsenenqualifizierung“ zum Galvaniseur ausgebildet wurde. Auch die Meisterausbildung zum Galvaniseurmeister schloss er erfolgreich ab. 1985 starb leider sein Vater und Gründer des Unternehmens, so dass seit 1986 Frank Schlütter der Inhaber des Betriebes ist. In diesem Jahr stieg auch seine Frau Karin Schlütter ins Unternehmen ein. Sie hatte zuvor ein Studium zur Diplom-Betriebswirtin absolviert.

Nach der Wende waren Erweiterungen möglich

Nach der Wende konnten ab 1991 endlich bauliche Erweiterungen vorgenommen werden. 1996 erfolgte die Firmung in Schlütter Galvanik GmbH, wie sie seither besteht. Im darauffolgenden Jahr stemmte das Unternehmen einen Neubau im Industriegebiet, auf dem Gelände der früheren Werksfeuerwehr des EGS. Dort wurde die Schwesterfirma Schlütter Oberflächentechnik GmbH gegründet, die 1998 die Fertigung aufnahm. Die Gründung dieses zweiten Unternehmens war notwendig, um die bestehenden Kapazitäten zu erweitern. Die Lage in der Lubenbachsiedlung bot dazu keine Möglichkeit. Ein Anstieg der Nachfrage, die Einführung neuer Verfahren, sowie der potenzielle Einstieg in die Automobilindustrie hatten zu dieser Entscheidung geführt.

Am neuen Standort wurde mehrfach weiter investiert. 2003 entstand eine neue Produktionshalle, 2006 wurden zwei Blockheizkraftwerke in Betrieb genommen und 2008 begann die Produktion mit dem neuen Phosphatautomaten.

Aktuell arbeiten bei Schlütter Oberflächentechnik am Köhlersgehäu 54 Mitarbeiter und bei Schlütter Galvanik in der Lubenbachsiedlung 29 Mitarbeiter in drei Schichten. Die Unternehmen verfügen über zwei Lastzüge à 40 Tonnen um täglich selbst die Kunden zu beliefern. Zusätzlich steht ein Kleintransporter mit Hänger für Eilfahrten und kleinere Touren zur Verfügung. Angeboten werden insgesamt 25 Verfahren zur Oberflächenbehandlung. Dazu zählt beispielsweise Pulverbeschichtung, Verzinken, Verkupfern, Verchromen, Vernickeln und das Phosphatieren.

Fachkräfte und Auszubildende gesucht!

Schlütter Oberflächentechnik sowie Schlütter Galvanik sind für viele Branchen tätig. Natürlich spielt die Automobilindustrie dabei eine sehr große Rolle. Aber auch für die Möbelindustrie werden verschiedene Produkte beschichtet, sowohl mit Chrom als auch in Pulverbeschichtung. Beschlägeindustrie, Bauindustrie, Armaturenindustrie, Friseur- und Medizintechnik, Fahrradklingeln, Schrauben, Stutzen, Ventile sind als weitere Arbeitsfelder zu nennen. Jeder kann schon einmal in Berührung mit Ergebnissen aus den beiden Unternehmen gekommen sein. Das kann zum Beispiel bei Stuhlgestellen der Fall gewesen sein, bei Tür- oder Fensterbeschlägen oder im Auto bei Bauteilen für Gurtstraffersysteme.

Karin und Frank Schlütter sind kontinuierlich auf der Suche nach Mitarbeitern, insbesondere nach Fachkräften. Gesucht werden Oberflächenbeschichter (Galvaniseure), Verfahrensmechanikern für Beschichtungstechnik (Pulverbeschichter), sowie Maschinen- und Anlagenführer. Auch Berufseinsteiger in diesen Richtungen sind herzlich willkommen und werden ausgebildet. Zudem werden Arbeitsplätze im Lager- und Versandbereich angeboten.

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