Susann Metz Zerspanerin SZM

Diese junge Frau hat herausgefunden, was sie will und es umgesetzt: Susann Metz hat eine dreieinhalbjährige Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin gemacht und geht in ihrem neuen Beruf richtig auf. Das sieht man auch an ihren Noten:

1,1 ist der Notendurchschnitt auf ihrem Berufsschulzeugnis und 84 Prozent hat sie in der IHK-Prüfung erreicht. Bürgermeister Richard Rossel hat sie in ihrem Ausbildungsbetrieb, bei der SZM Spannwerkzeuge GmbH, besucht und ihr sowie Sabine und Thomas Weiß, den Geschäftsführern von SZM, zu diesem Erfolg gratuliert.
„Wir möchten die Auszubildenden mit besonders guten Abschlüssen künftig auf diese Weise ehren. Es geht uns darum, die jungen Leute und auch die Unternehmen, die sich um ihre Ausbildung verdient gemacht haben, in den Mittelpunkt zu rücken“, sagte er dazu. „Es ist schön, dass es Betriebe gibt, die es dieser Generation leicht machen, hier in der Region zu bleiben.“ SZM-Geschäftsführerin Sabine Weiß freute sich über diese Anerkennung und betonte selbst, wie zufrieden sie und die Kollegen mit der jungen Frau sind. „Wir haben schon mehrfach bemerkt, wie engagiert gerade weibliche Lehrlinge sind. Mit Frau Metz haben wir eine gute Mitarbeiterin ausgebildet, die wir auch gern weiterbeschäftigen.“ So investiert das Unternehmen in eine wichtige neue Maschine, die Frau Metz gemeinsam mit einem Kollegen bedienen wird.

Zweiter Start ins Berufsleben

Für die heute 31-Jährige war die Ausbildung schon der zweite Start ins Berufsleben. Ursprünglich hatte sie Bürokauffrau gelernt und dann ihren Job in einem Callcenter verloren. „Da kam aus der Familie der Gedanke, dass ich noch etwas ganz Neues probieren könnte. Vor allem wollte ich unbedingt in der Region bleiben“, sagt die junge Frau, die ursprünglich aus Walldorf kommt. So hat sie angefangen, die Stellenanzeigen zu lesen und schnell war ihr klar, dass die Metallbranche ihr gute Chancen bietet. Ihr Freund war es, der die SZM-Stelle entdeckte. „Er kannte das Unternehmen, weil er beruflich hin und wieder damit zu tun hatte und hat es mir sehr empfohlen, obwohl er sich nicht vorstellen konnte, dass der Beruf zu mir passt“, erinnert sie sich.
Sie nahm ihren Mut zusammen, kam mit Sabine und Thomas Weiß ins Gespräch und schnell einigten sie sich zunächst auf eine Praktikumswoche. „Das hat mir richtig Spaß. Ich habe mir die Ausbildung allerdings schwer vorgestellt, weil die Zeichnungen für mich nur aus Strichen und Zahlen bestanden. Ein Stück Metall war ohne Bedeutung für mich“, sagt sie rückblickend. Schließlich hat sie die Ausbildung sehr gut abgeschlossen – auch mit Unterstützung ihrer Arbeitgeber, dank der sie an der Simson-Privatakademie zusätzliche Lehrgänge besuchen konnte. „In der Ausbildung geht es vor allem um Drehen und Fräsen. Schleifen spielt keine so große Rolle und gerade dafür wurde ich gebraucht. Ab dem zweiten Lehrjahr war ich in dieser Abteilung.“ Schleifen, so heißt es, kann nicht jeder, da kommt es auf ein einzelnes „µ“ an, auf jeden Mikrometer. „Wir sind der letzte Mann am Teil. Wenn wir es falsch machen, machen alle anderen ihre Arbeit auch nochmal“, sagt Patrick Rottleb, einer ihrer Ausbilder.

Lässt sich nicht in andere Bundesländer locken 

Susann Metz ist begeistert von ihrem Beruf und denkt, dass es vor allem Vorbehalte sind, weshalb so wenig Frauen ihn ergreifen. „Sie wollen sich nicht dreckig machen und nicht schwer körperlich arbeiten“, sagt sie und verweist auf ihre gepflegten Hände, die frei von Öl- und Dreckspuren sind. „Man macht sich an den modernen Maschinen nicht schmutzig. Es ist ein schöner Beruf, in dem man sich auch sehr gut weiterentwickeln kann“, sagt sie und setzt hinzu: „Es kann nun mal nicht jeder Manager werden!“ Den Kopf schüttelt sie auch über einige Mitschüler von der Berufsschule, die sich wegen höherer Stundenlöhne in andere Bundesländer locken lassen. „Das Geld, was sie dort mehr verdienen, geht doch sowieso für die Miete drauf. Ich weiß zu schätzen, dass ich meine Familie und meine Freunde hier im Umfeld habe und möchte das nicht aufgeben.“ Das zu hören freute natürlich sowohl Sabine und Thomas Weiß als auch Bürgermeister Richard Rossel. Er hatte der jungen Frau zur Gratulation keine Blumen, sondern ganz praktisch einen Tankgutschein mitgebracht.

Susann Metz Zerspanerin SZM mit Thomas Weiß Sabine Weiß Richard Rossel Patrick Rottleb

Stadtjubiläum 2019

100 Jahre ZM V2 website

  Stadt Zella-Mehlis  
 

Rathausstraße 4
D-98544 Zella-Mehlis

 
 

Zentrale
Tel.: + 49 (0) 3682 / 852 - 0
Fax: + 49 (0) 3682 / 852 - 400
E-Mail

 
 
 
  Öffnungszeiten  
 

Montag nach Vereinbarung
Dienstag 10 - 12 u. 14 - 18 Uhr
Mittwoch 10 - 12 u. 14 - 16 Uhr
Donnerstag 10 - 12 u. 14 - 16 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
Samstag 10 - 12 Uhr (Meldeamt)
jeden 1. Sa. im Monat bzw. nach
Ankündigung

 

Aktuell sind 70 Gäste und keine Mitglieder online

Logo Wahl Kommunalwahl

Auf dem Markt gibt es viele Produkte, die ohne Rezept gekauft werden können cialis kaufen

comprar cialis o hacer la vista gorda a varios efectos secundarios

Seite ausgestellt ist kann nicht für die Selbstbehandlung oder für die Eigendiagnostik female cialis

Zum Seitenanfang