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125 Jahre Slomka aktuell

Ein traditionsreiches Geschäft in der Mühlstraße feiert heute Jubiläum: Das Bekleidungshaus Slomka wird 125 Jahre alt.

Diesen Geburtstag möchte Peter Slomka gemeinsam mit seiner Frau Petra und allen treuen und auch neuen Kunden zwei Wochen lang feiern möchte: Vom 5. bis 20. Juli gibt es im Bekleidungshaus Slomka Jubiläumswochen, in denen die Kunden zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment erhalten. "Vor allem wollen wir damit unseren Kunden danke sagen, danke dafür, dass sie uns über die Jahrzehnte die Treue gehalten haben. Natürlich freuen wir uns auch auf jeden Gast, der nur auf ein Schwätzchen vorbei kommt, ohne etwas zu kaufen", sagt Peter Slomka.

Am 5. Juli 1894 eröffnete Louis Blum, der Urgroßvater von Peter Slomka, seinen Gemischt- und Kolonialwarenladen in der Mühlstraße 17 (damals noch auf der anderen Straßenseite). Kurzwaren, wie Bänder, Knöpfe, Reißverschlüsse und Stoffe gab es in diesem Geschäft. Natürlich gehörten in der damaligen Zeit auch Waren dazu, die aus den deutschen Kolonien bezogen wurden. Der Inhaber Louis Blum hatte sogar vom Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha die seltene Genehmigung in Form einer bis heute erhaltenen Gewerbeerlaubnis, Handel mit Branntwein zu betreiben. Wie Peter, der Urenkel des Firmengründers durch Überlieferung noch zu berichten weiß, befand sich auf dem Grundstück eine Scheune, in der der Branntwein in Fässern gelagert war. Den Kunden wurde der frisch gezapfte Branntwein in eigens dazu mitgebrachten Gefäße mit geeichten Zinnmaßkrügen abgefüllt. Der damals "neue" Laden kam gut über die Jahrhundertwende und erlebte auch den Zusammenschluss von Zella und Mehlis, bevor Louis Blum daran dachte, die Arbeit aus Altergründen niederzulegen. Er traf eine für damalige Zeiten moderne Entscheidung, die sich aber mit den Jahren als richtig erwies, und übergab das Geschäft, inzwischen komplett auf Textilwaren ausgerichtet, an seine Tochter, Frieda Catterfeldt. Sie, die Oma von Peter Slomka, hatte die schwere Aufgabe, den Familienbetrieb durch den Zweiten Weltkrieg und die Rezession und Inflation zu führen. Gerade in den ersten Jahren nach dem Krieg war das Warenangebot sehr beschränkt. Mit der Gründung der DDR und der Warenlenkung über den Staatlichen Großhandel wurde es aber nicht leichter. Im Gegenteil, die Warenzuteilung wurde so gesteuert, dass an erster Stelle die Centrum Warenhäuser beliefert wurden, danach kamen die HO- und Konsum-Verkaufsstellen. Erst am Ende der Auslieferkette kamen irgendwann die privaten, selbstständigen Einzelhändler. Deshalb, so berichtet Peter Slomka, war seine Großmutter zwischenzeitlich gezwungen mit der Handelsorganisation (HO) einen Kommissionshandelsvertrag einzugehen. Das Warenangebot im damaligen Großhandelsstandort Langewiesen bei Ilmenau verbesserte sich, wegen immer weiter zunehmender Mangelwirtschaft, nur kurzzeitig.


1964 kam das Geschäft erneut in Frauenhände: Frieda Catterfeldts Tochter Hilde Slomka übernahm den Laden. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt gelang es ihr durch direkten Einkauf in den Strickereibetrieben in Apolda, das Sortiment deutlich zu erweitern. Die berühmten Menschenschlangen, die in der DDR überall dort aus dem Boden wuchsen, wo es etwas Besonderes zu kaufen gab, die gab es auch in der Zella-Mehliser Mühlstraße und zwar vor dem Bekleidungsgeschäft Slomka! Obwohl bestimmt auch diese Arbeit nicht immer nur reine Freude war und viel Mühe gemacht hat, war das Ehepaar Slomka, die Eltern von Peter Slomka, mit viel Liebe dabei. Sie waren stolz, als sie 1987 ihr Geschäft nun schon an die vierte Generation übergeben konnten. Peter Slomka, der gelernte Werkzeugmacher, übernahm mit seiner Frau Petra, die bis dahin als ausgebildete Kindergärtnerin tätig war, das Geschäft. Das war aber kein leichtes Unterfangen, da die schlechte Versorgungslage der Bevölkerung die staatlichen Stellen zu einem Umdenken zwang. Zeitgleich wurde deshalb in Berlin vom damaligen Zentralkomitee der SED der Beschluss " zur Förderung des privaten Handels" getroffen. Verbunden mit dem Umzug an den heutigen Standort in der Mühlstraße 8, erhielt Peter Slomka aber den mit Nachdruck übermittelten Hinweis, dass hier kein "privater Sozialismus" zu entstehen habe.

Natürlich war auch die politische und damit die wirtschaftliche Wende eine Herausforderung, doch die beiden Slomkas haben ihr Geschäft souverän und zielsicher in die "neuen Zeiten" geführt und sind nach wie vor ein beliebter Anlaufpunkt für Kunden mit gutem Geschmack aus Zella-Mehlis und weit darüber hinaus. Das reichhaltige Sortiment für Damen und Herren, welches von der Unterwäsche bis zur Oberbekleidung reicht, kann nur durch den direkten Kontakt zu den vielen Produzenten ermöglicht werden. Auch ein Änderungsservice wird angeboten. Seit zwei Jahren ergänzen hochwertige Herren-Lederschuhe im mittleren Preissegment, mit den farblich dazu passenden Gürteln, das Sortiment. Bekleidung zu festlichen Anlässen, findet man bei Slomkas ebenso wie große Größen. Individuelle Wünsche lassen sich durch einen großen Lieferantenpool direkt und dadurch schnell realisieren.

 125 Jahre Slomka Gewerbeschein Gründung 125 Jahre Slomka Gründer Louis Blum mit Ehefrau Emma Lisette  125 Jahre Slomka Standort bei Geschäftsgründung Mühlstraße 17 

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