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Schützen Carl Walther Schullandheim

Eine besondere Delegation ist Ende vergangener Woche zu Gast gewesen: Auf Einladung des Schützenvereins Zella-Mehlis hat Bernhard Knöbel, der Geschäftsführer der Carl Walther GmbH aus Ulm, mit zwei leitenden Mitarbeitern unsere Stadt besucht.

Sie wollten sich über die Wurzeln ihres traditionsreichen Unternehmens informieren und hatten mit Gerhard Mundry, Mitglied im Schützenverein und ausgebildeter Stadtführer, einen kompetenten Begleiter, der sich intensiv auf diesen Besuch vorbereitet hatte.

Nachdem sich Vereinsvorstand und Gäste gemeinsam mit Thomas Bischof, der als Zweiter Beigeordneter den Bürgermeister vertrat, am Vorabend bei einem gemeinsamen Abendessen kennengelernt und bereits viel Wissenswertes über das Thema Carl Walther ausgetauscht hatten, wurde es am nächsten Morgen konkret. Wegen Regen konnte die Stadtführung leider nicht zu Fuß unternommen werden, doch mit Autos waren die Teilnehmer schnell von Ort zu Ort unterwegs und nahmen sich an den einzelnen Stationen viel Zeit für die Informationen, die Gerhard Mundry vorbereitet hatte.

Er hat sich intensiv mit der Geschichte von Carl Walther und seinen Söhnen beschäftigt und die kleine Delegation aus Ulm entsprechend durch unsere Stadt geführt. Los ging es am Katzenbuckel, wo 1886 die Carl-Walther-Waffenfabrik gegründet wurde. 1915 begann die Produktion auf dem Gelände an der Langen Wiese / Bergstraße / Goethestraße und bald darauf war Walther der größte Arbeitgeber im gerade vereinigten Zella-Mehlis. Das Unternehmen war, ebenso wie Heinrich Ehrhardt, zudem ein Vorreiter in Sachen Sozialversicherung für die Mitarbeiter. Auch der Schützenverein und der Thüringenschießstand zählten zur Besichtigungstour der Ulmer, ebenso wie die Villa von Fritz Walther, einem der Söhne von Carl Walther. In ihr war lange Zeit ein Seniorenheim untergebracht, nun ist sie in Privathand und soll verkauft werden.

Doch auch den Lerchenberg besuchte die kleine Gruppe und gedachte am Denkmal den Kriegsopfern. Außerdem genossen sie trotz des Wetters die Aussicht und orientierten sich von hieraus im Stadtgebiet. Die nächste Station war das Schullandheim, denn diese schöne Villa hatte Georg Walther errichten lassen, ein weiterer Sohn von Carl Walther. Hier waren die Gäste beeindruckt vom Engagement von Regina Künzel, der Leiterin des Schullandheims, die sich mit anderen Mitstreitern bereits vor der Wende des Gebäudes angenommen hat und die einen großen Anteil daran hat, dass die Villa so gut erhalten und so denkmalgerecht saniert wurde.

Schützen Carl Walther Beschussanstalt

Letzte und längste Station war dann das Stadtmuseum in der Beschußanstalt, wo die Vertreter der Carl Walther GmbH von Museumsleiter Lothar Schreier empfangen wurden. Er wusste natürlich viel über die Geschichte der Waffenproduktion in unserer Stadt zu berichten. Nach einem kleinen Imbiss mussten die Gäste wieder abreisen – aber mit dem festen Vorhaben, zu einer anderen Gelegenheit in einer größeren Gruppe zurückzukommen. Auch eine Reise von Mitgliedern des Schützenvereins nach Ulm ist bereits ins Auge gefasst worden.

Fritz Walther war es, der mit einer dünnen Mappe mit Konstruktionszeichnungen und Rechten an mehr als 80 Patenten nach dem Zweiten Weltkrieg in Ulm den Neustart wagte. Eine kleine Schusterwerkstatt war die Keimzelle für die heutige Walther GmbH, die inzwischen rund 50 Mitarbeiter hat. Heute sind Walther-Waffen bei deutschen und internationalen Polizeieinheiten im Einsatz. Walther-Sportwaffen gehören zu den innovativsten Entwicklungen im Sportwaffenbau und genießen das Vertrauen internationaler Spitzenathleten – mit ihnen werden Goldmedaillen gewonnen. Mit einem speziellen Service unterstützt das Unternehmen zudem aktiv das Training von Polizeibeamten und Spezialeinheiten und qualifiziert sich als bevorzugter Partner erfolgreicher Sportschützen.

„Verbindungen unsererseits hat es zur Carl Walther GmbH schon früher gegeben. Das Jubiläumsjahr unserer Stadt war für uns Anlass, den Kontakt mit Herrn Knöbel zu suchen. Er ist erst seit vergangenem Jahr Geschäftsführer der Carl Walther GmbH“, berichtet Gerhard Mundry. Der Schützenverein hat sich sehr darüber gefreut, wie schnell die positive Antwort aus Ulm kam. „Es würde uns freuen, wenn wir dazu beitragen können, diese Verbindung wieder zu beleben.“

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