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Bürgermeister Richard Rossel und seine beiden Beigeordneten Sarah Boost und Thomas Bischof stellen die Zella-Mehliser "Alltagsmasken" vor.

Es war ein Bericht in der Tageszeitung "Freies Wort" vom 2. April über die Aktion der Läppleszunft Zella-Mehlis. Einige Hundert Stück Mund-Nasen-Schutz hatten die Mitglieder in freiwilliger Initiative bereits genäht, um damit Pflegepersonal in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen auszustatten. Für Bürgermeister Richard Rossel war das die Initialzündung für den Gedanken, diese Aktion auszuweiten um damit so viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zella-Mehlis wie möglich mit Mund-Nasen-Schutz zu versorgen. Er suchte daraufhin den Kontakt zu Beate Laudien mit der Bitte um Unterstützung.

 

Hieraus entstand eine einmalige Aktion. Durch intensive Suche im Internet gelang es über das erste Aprilwochenende, eine Thüringer Firma ausfindig zu machen, die kurzfristig geeigneten Stoff sowie weiteres Zubehör für ca. 5000 Stück Mund-Nasen-Schutz liefern konnte. Die Beauftragung und Lieferung wurde über die Stadt Zella-Mehlis organisiert. Annika Ansorg, Fachbereichsleiterin für Soziales, Sport und Freizeit, organisierte ebenfalls über das Wochenende zahlreiche städtische Erzieherinnen und weitere Freiwillige, die sich bereit erklärten, den Stoff zuzuschneiden und den Mund-Nasenschutz zu Hause zu nähen.

Seit dem 6. April läuft die Produktion auf Hochtouren und es sind bereits ca. 1500 Stück verfügbar, die ab dem 20. April kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zella-Mehlis abgegeben werden sollen. Von Seiten des Bundes, des Freistaats Thüringen und auch des Robert-Koch-Instituts wird das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in einigen Bereichen im öffentlichen Raum mittlerweile dringend angeraten, um so die Ausbreitung des Virus weiter zu reduzieren.

„Diese einzigartige Aktion mitmenschlicher Solidarität in unserer Stadt kommt damit genau zur rechten Zeit“, sagt Bürgermeister Rossel. „Das zeigt, was wir auf die Beine stellen können, wenn es um gegenseitige Unterstützung geht. Ich kann all den freiwilligen Helferinnen gar nicht genug für ihren selbstlosen Einsatz danken.“

Hergestellt wird der Mund-Nasenschutz aus weißem Baumwollstoff. Die freiwilligen Näherinnen und Zuschneiderinnen kommen überwiegend aus den Reihen der Erzieherinnen aus allen fünf Kindertagesstätten im Stadtgebiet, die gerade nicht in der Notgruppe eingesetzt werden. Aber auch deren Schwestern und Freundinnen helfen mit. Bevor die Näherinnen den Stoff bekommen, wird er bereits von den Zuschneiderinnen zurecht geschnitten – ebenso wie das benötigte Garn und Gummiband. So kann jeweils gleich losgenäht werden. Erprobt wurde das Verfahren von den Mitgliedern der Läppleszunft, die die Näherinnen auch anleiten. Auch dafür vielen Dank!

Wer einen Mund-Nasen-Schutz benötigt, kann sich ab sofort mit einem FORMULAR auf der Internetseite der Stadt unter www.zella-mehlis.de (in der rechten Spalte) anmelden. Der Mund-Nasen-Schutz wird dann kostenfrei nach Hause geliefert. Pro Person wird ein Exemplar ausgegeben. Leben mehrere Personen in einem Haushalt, muss für jede Person ein separater Antrag gestellt werden. Nur auf diesem Weg können wir verhindern, dass sich Einzelne mehrere Exemplare sichern und für andere dann keine mehr verfügbar sind.

Insgesamt wurden bereits 1200 solcher Alltagsmasken zum Mund-Nasen-Schutz in Zella-Mehlis gefertigt. Die Produktion läuft ständig weiter.

Wichtig: Durch den Mund-Nasen-Schutz können Tröpfchen, die man beispielsweise beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein MNS oder eine Mund-Nasen-Bedeckung den Träger selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). Auch mit Mund-Nasen-Schutz ist das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter), eine gute Händehygiene und das Einhalten der Husten- und Niesregeln unerlässlich!

Entscheidend ist, dass der Mund-Nasen-Schutz eng anliegend über Mund und Nase getragen wird. Bei Durchfeuchtung verliert er seine Wirkung.

Zur Pflege der Maske: Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potenziell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden. Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife). Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden. Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.“

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