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Michaela Exel und Josefine Behr

Im Kinder- und Jugendfreizeittreff wird der Staffelstab weitergegeben. Zum 1. September übernimmt Josefine Behr die Leitung der Einrichtung von Michaela Exel, die aber weiter im Team mitarbeitet.

Gemeinsam wollen die beiden Frauen ihre Arbeit fortsetzen, die sich im Wesentlichen auf drei Säulen stützt: Eine davon ist das offene Haus, das der Kinder- und Jugendfreizeittreff an der Hugo-Jacobi-Straße ist. Alle Kinder und Jugendlichen ab acht Jahren sind hier herzlich willkommen. Kreative, sportliche und spielerische Aktivitäten warten auf sie – natürlich spielt auch die Hausaufgabenbetreuung eine Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schuljugendarbeit. Dafür gibt es Kooperationsverträge mit dem Heinrich-Ehrhardt-Gymnasium und der Staatlichen Regelschule „Martin Luther“. „An jeder Schule sind wir an zwei Tagen pro Woche präsent. Das Angebot wird hier besonders von Schülern der fünften und sechsten Klassen gut angenommen, weil damit der fehlende Hort, den es in der Grundschule noch gab, kompensiert werden kann“, erklärt Josefine Behr. Dabei wird eine kleinere Variante des normalen Freizeitangebots geboten: Erlebnispädagogik, sportliche Vorhaben, Kreatives – aber auch Hausaufgabenbetreuung.

Die dritte Säule schließlich ist die aufsuchende Jugendarbeit. „Dafür gehen wir an die Orte, an denen sich junge Leute in ihrer Freizeit treffen. Wir kommen über das, was sie interessiert, ins Gespräch und beziehen sie in das Leben in unserer Stadt ein“, erklärt Josefine Behr. Die Graffiti-Aktionen sind Beispiele dafür. „Sie in ihrem Lebensbereich abzuholen und eine Vertrauensbasis zu schaffen, das sind für uns die wichtigsten Aufgaben. Das klappt am besten über ihre Hobbys“, so Josefine Behr. So haben sie auch festgestellt, dass die Jugendlichen, die heute den Skater nutzen, schon eine andere Generation sind als diejenigen, nach deren Vorstellungen der Platz zwischen Beckerwiese und Einkaufszentrum vor ungefähr acht Jahren eingerichtet wurde. „Sie sollen daher auf andere Art erleben, dass ihre Ideen und Wünsche in unserer Stadt Platz haben. Auch wenn die Umsetzung von finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten abhängt, bringen wir mit den Jugendlichen Projekte auf den Weg, so dass sie merken, dass sie wahrgenommen werden und sich einbringen können wie alle Bürger unserer Stadt.“

Das Team kann sich in jüngerer Zeit über großen Zulauf freuen. „Das stimmt, mehr und mehr junge Leute finden den Weg zu uns und das freut uns natürlich riesig.“ Dann geht es insbesondere darum, den beiden Altersgruppen gerecht zu werden – den Kindern wie den Teenagern. „Zwischen diesen beiden Gruppen müssen wir unterscheiden, aber ansonsten verschmilzt bei uns alles. Kinder aus allen Bildungseinrichtungen, die es im Landkreis gibt, und aus allen sozialen Schichten verbringen ihre Freizeit bei uns gemeinsam. Sie spielen miteinander oder arbeiten zusammen an Projekten. Da kann einer dem anderen helfen – und das funktioniert immer wechselseitig. Das ist auch für uns Betreuer immer wieder schön zu sehen, wie sie miteinander interagieren, sich mit ihren Schwächen annehmen – und häufig sogar zuerst die Stärken beim anderen sehen“, erzählt Michaela Exel. So betrachtet auch das Team vom Freizeittreff die Kinder und Jugendlichen, die in den Treff kommen: „Wir messen niemanden an seinen Defiziten, sondern fördern, was gut ist. Wir beobachten den Prozess, wie sich jemand weiterentwickelt – darum geht es bei unserer Arbeit“, sagt Josefine Behr.

Und so starten die beiden mit allen Kindern und Jugendlichen in ein neues Schuljahr, nachdem in den Ferien so viel unternommen wurde, wie unter Pandemiebedingungen nur möglich war. „Wie dringend das gemeinsame Erleben war, das haben wir in diesen Ferien ganz besonders gemerkt. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen den echten, teilweise sogar physischen Kontakt zu ihren Freunden ganz dringend für ihre Entwicklung. Wir hoffen, dass der Herbst 2021 möglichst normal wird.“

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