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Erster Preisträger Grundriss

Wie es im Bereich Hugo-Jacobi-Straße nach dem großen Fragezeichen und der Ideensammlung aus der Bevölkerung weitergehen könnte, das wird in den Entwürfen aus dem Planungswettbewerb deutlich.

Insgesamt gab es vier teilnehmende Planungsbüros. Das Preisgericht, dem Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Architekten und Vertreter des Stadtrats angehören, hat einen ersten und zweiten Preis vergeben.
Den ersten Preis erhielt das Planungsbüro Querfeldeins aus Dresden. Dessen Entwurf setzt einen Schwerpunkt auf die Freistellung der Mehliser Kirche und darauf, sie mit einem angemessenen Umfeld zu versehen. Dies soll beispielsweise auch durch die Stärkung der Fußwegeverbindung erreicht werden, sodass ein grüner „Altstadtrahmen“ entsteht, der Einrichtungen wie Kirche, Gemeindehaus, Tourist-Information und Gastronomie zusammenzieht.
Der Kirchplatz wird als Teil des historischen Ortskerns mit starker Verbindung zur Louis-Anschütz-Straße verstanden. Als Raum ohne Schwellen kann er für verschiedene Nutzungen Platz bieten. Ob als Aufstellfläche von Einzelhandel und Gastronomie oder gemütlicher Treffpunkt am Staudenbeet, alles ist möglich. Neben der gestalterischen Aufwertung des Platzes sorgt die Freistellung des Bauwerks über die Anlage des Kirchgartens für angemessene Betonung der für die Stadtgeschichte bedeutsamen Magdalenenkirche. Die Rasenfläche wird von Pflanzen eingerahmt. Eine Sitzecke mit Staudenbeet lädt zum Verweilen ein.
Angekoppelt findet sich hier auch der Übergang zum Bürgerplatz, der heutigen Freifläche. Er soll ein lebendiger Ort für Feiern und Feste ebenso wie attraktiver Aufenthaltsort des Alltags werden. Er ist eingebettet in einen grünen Saum aus Kaisergarten und Sonnenwiese. Die Verbindung von Bürgerhaus und der Platz bis hin zum Freizeittreff wird gestärkt und betont. Der Bürgerplatz umfasst eine vielfältig nutzbare Platzfläche aus fugenlosem Asphalt, der sich so nicht nur für verschiedene Veranstaltungen eignet, sondern auch für die Bewegung auf Rollen jeder Art. Aufgebrochen wird der Asphalt durch polygonale Gitter-Intarsien, die das Grün in den Platz einbringen und Möglichkeiten zur Regenwasserversickerung integrieren. Das in Richtung Osten ansteigende Gelände wird über natürliche Sitzkanten leicht terrassiert, wodurch einzeln nutzbare Flächen entstehen. Gleichzeitig können vorhandene Geländevorsprünge, die zuvor einer Absturzsicherung bedurften, so abgemildert werden, dass ein fließender Raum zwischen der oberen Grünfläche am Freizeittreff (derzeit Spielplatz der Kindergarten-Außenstelle) und dem Platz erzeugt wird. An der Achse zwischen Bürgerhaus und Freizeittreff entsteht ein gemütlicher Sitzplatz im Schatten der großen Bäume.

Parallelen und Unterschiede zwischen beiden Preisträgern

Auch der Entwurf des zweiten Preisträgers, dem Büro Riehl Bauermann + Partner aus Kassel sieht die Entwicklung von Freiflächen an der Magdalenenkirche und eine Grünverbindung zwischen Freizeittreff, Bürgerhaus und Grünfläche an der Kuhstirn vor. Der Kirchgarten wird dabei zum neuen Treffpunkt der Gemeinde, der zum Verweilen einlädt. Der Vorplatz des Freizeittreffs wird bewusst konträr gestaltet und zur bunten Mitte ausgebildet. Ziel ist es, einen identitätsstiftenden Freiraum auszubilden, der laute aber auch leise Aktivitäten zulässt. Eine neue Kletterwand, die durch verschiedene Neigungswinkel und Schwierigkeitsgrade den Altersstufen von acht bis 16 Jahren anspricht, wird dabei das Haupt-Spielangebot. Dabei entstehen unterschiedliche Aufenthaltsbereiche wie ein Holzdeck sowie verschiedene Sitzgelegenheiten. Auf der beschichteten Asphaltfläche integriert sich der gewünschte Verkehrsgarten nahtlos in die Gestaltung.
Die Parkplätze zwischen evangelischer Kirchengemeinde und Sparkasse werden neu angeordnet. Hierbei wird die versiegelte Fläche durch neue durchlässige Beläge ausgetauscht. Neupflanzungen ergänzen die neue Grünverbindung und tragen zu einem ausgewogenen Mikro- und Makroklima bei. Der Gehweg wird nördlich des Grundstücks der Gemeinde verbreitert und bildet somit die Klammer zwischen neuem Kirchplatz und dem Mehliser Markt.
Bei diesem Konzept wird der bestehende Hangbereich an der Kuhstirn weitestgehend natürlich gestaltetet und trägt dabei zur Förderung der Biodiversität bei. Wildblumenwiesen und ortstypische Wildstaudenbereiche werden in den Böschungsbereichen angelegt. Beginnend den oberen Parkplätzen entwickelt sich ein kleiner informeller Naturlehrpfad über die östliche Seite der Hangfläche. Findlinge sowie ein Balancierspiel führen dabei Jung und Alt zu einem neuen Insektenhotel und der bestehenden Vogeltränke. Einzelne Freisitze bieten dabei Rückzug im Grünen und den Überblick über das Geschehen am Freizeittreff. Der barrierefreie Zugang wird über die Kuhstirn gesichert. Eine Freitreppe aus natürlichen Materialien bildet die schnelle Querverbindung und lädt zum Verweilen ein.
In der Folgezeit werden der Stadtrat und seine Ausschüsse noch darüber beraten, einen der Preisträger des Wettbewerbs mit den erforderlichen Planungsleistungen zu beauftragen. Die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Hugo-Jacobi-Straße sollen im Jahr 2023 durchgeführt werden.

Erster Preisträger Ansicht Zweiter Preisträger Ansicht Zweiter Preisträger Grundriss

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