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Die Mercedes-Villa vor Beginn der umfangreichen Umbaumaßnahmen. Foto: Michael Reichel

Die Goldenen 1920er Jahre haben auch in unserer Stadt ihre Spuren hinterlassen – und ein Unternehmen hat sich nun vorgenommen, eine dieser Spuren in den 2020er Jahren wieder aufleuchten zu lassen: Die Mercedes-Villa an der Meininger Straße wurde von der Projekt 95 Baumanagement GmbH aus Martinroda ersteigert.

In dem historischen Altbau entstehen 16 elegante Apartments mit individualisierbarer Einrichtung sowie eine Arztpraxis und zwei weitere Räume für Gewerbetreibende aus den Bereichen Gesundheit und Kosmetik.

„Das denkmalgeschützte Objekt ist für uns eine besonders schöne Herausforderung“, sagt Erik Hupke, Geschäftsführer und Planer bei Projekt 95. Er schwärmt von dem Gebäude, von der Bauweise, die selbst für die heutige Zeit noch innovativ ist. „Das Haus wird nur von den Außenwänden und zwei ziemlich dünnen Säulen getragen. Dadurch kann die gesamte Grundfläche frei gestaltet werden.“ Die Apartments werden durchschnittlich 30 Quadratmeter groß sein. Je nach Wunsch der künftigen Mieter werden sie bereits altersgerecht  – zum Beispiel mit barrierefreien Waschbecken, Stützgriffen und anderen Sicherheitsvorrichtungen –  ausgestattet. Alternativ können diese Einrichtungen später bei Bedarf eingebaut werden.

 

Modern, stilvoll und barrierefrei: Wohnen mit Service neu gedacht

Allen Bewohnern wird eine sehr große, modern eingerichtete Küche im ersten Stock, ein großes gemütliches Wohnzimmer im zweiten Stock sowie eine Außenanlage mit Garten gemeinsam zur Verfügung stehen. Natürlich sind alle Räume bequem und barrierefrei mit dem Fahrstuhl erreichbar. „Es ist unbedingt so beabsichtigt, dass man sich hier im Haus begegnet, damit Leben und Bewegung entsteht“, so Erik Hupke, der ganz bewusst kein traditionelles Konzept für „Betreutes Wohnen“ umsetzen wollte. „In die Mercedes-Villa können auch jüngere Leute einziehen. Hier haben sie die Sicherheit, dass sie bleiben können, auch wenn sie ihren Alltag später nicht mehr allein bewältigen können“, sagt er.

Bürgermeister Richard Rossel hat sich von Erik Hupke das Innere des Gebäudes zeigen lassen.

Dafür arbeitet das Unternehmen mit der „Lebenshilfe im Alter mobil“, die zur Lebenshilfe Südthüringen gehört, zusammen. Mit diesem Partner hat Projekt 95 schon zuvor gute Erfahrungen gesammelt. Dabei stehen Individualität, Selbstbestimmung und Selbstständigkeit im Vordergrund. Durch die Zugehörigkeit zur Lebenshilfe Südthüringen gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Begleitung. Jeder Bewohner entscheidet individuell und auf die eigenen Bedürfnisse angepasst, welche der umfangreichen Angebote im Bereich Pflege, Betreuung und Service in Anspruch genommen werden.

 

Ein Haus mit kulturhistorischem Wert

In den 1920er Jahren, einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, florierte auch das Unternehmen Mercedes-Bureau-Maschinen G.m.b.H. Das ursprünglich aus Berlin stammende Jungunternehmen siedelte sich im Jahr 1908 in der Nähe des damals neuen Bahnhofs Mehlis an. Schwerpunkt war die Produktion von zukunftsweisenden Schreib- und Rechenmaschinen. Die Vielzahl der mechanischen und elektronischen Produkte hatte damals immense Popularität. Folglich wurde das Unternehmen in den 1930er Jahren zu Europas größtem Hersteller von Büromaschinen. Durch das bemerkenswerte Ansehen des Betriebs wurden mehrfach Erweiterungen der Produktionsfläche erforderlich. Infolgedessen wurde auch das dreigeschossige Nachbargebäude für die Verwaltung errichtet. Das Bauwerk wurde 1927/28 angelegt und gliedert sich in die architektonische Zeitepoche des „Neuen Bauens“ ein. Charakteristisch für diese Architektur waren das Streben nach Minimalismus, der Verwendung von modernen Materialien und – wie auch in dem Objekt besonders deutlich wird – einem offenen Raumgefühl. Das Neue Bauen griff die Idee auf, dass Räumlichkeiten durch viel Luft, Sonne und auch Licht geprägt werden. Dies war das Aufbegehren gegen dunkle Hinterhöfe und kleine Räume, die bis zu diesem Zeitpunkt den Stil geprägt haben.

 

Im Wandel der Zeit

In den 1960er Jahren begann man mit der Entwicklung von Computern, die das Produktionsprofil des Betriebes revolutionierten. Eine Fusion mit dem Kombinat Robotron, dem größten Computerhersteller der DDR und bedeutendsten Produzenten von Informationstechnologie, entwickelte sich 1977. Allerdings beeinträchtigte das offene Raumgefüge zunehmend die Funktionalität des Verwaltungsgebäudes. Aufgrund dessen wurde der Baukörper im Jahr 1980 unter Planung von Robotron verändert.

Gleichsam dem Schicksal vieler ostdeutscher Betriebe wurden der Kombinat Robotron und auch die Mercedes Büromaschinen GmbH 1990 aufgelöst. Anschließend kam es zur nahezu vollständigen Beseitigung der Betriebsgebäude. „Das Verwaltungsgebäude blieb erhalten, allerdings ist uns nichts über eine nachfolgende Nutzung bekannt“, so Erik Hupke. Das ansehnliche Bauwerk ist seit 2007 ein Kulturdenkmal. Die langjährige Nichtnutzung hinterließ allerdings einige Spuren. „Wir von Projekt 95 haben es uns zur Aufgabe gemacht, den kulturhistorischen Wert wiederherzustellen und dem Denkmal seine gebührende Exklusivität zurück zu verleihen“, sagt er.

Die Fertigstellung der Wohneinheiten ist für das erste Quartal 2023 geplant.

Mehr unter:  www.mercedesvilla.de

Interessenten können sich bereits mit Objektmanager Cedric Weise in Verbindung setzen. Telefon: 03677/8371122, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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