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Wolfgang Ander (dritter von rechts) wurde feierlich verabschiedet.

„Was wäre ohne Sie nur aus uns Kindern geworden, Herr Ader!“, ruft der 17-jährige Baran Demir und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Seine kurze Rede bei der Verabschiedung des Vorstandsvorsitzenden des Trägervereins des Kinder- und Jugenddorfs Regenbogen, Herrn Wolfgang Ader, hat sehr lebendig wiedergegeben, was Baran und alle anderen Kinder und Jugendlichen empfinden.

Auch wenn sie nur einen kleinen Abschnitt der 32 Jahre, die er für die Einrichtung gearbeitet hat, das Kinder- und Jugenddorf ihr zu Hause nennen, haben sie doch erfahren, was das Konzept der „Hilfen aus einer Hand – Hilfen unter dem Regenbogen“ bedeutet.

„Für viele von uns ist das Kinderdorf ein Zuhause geworden, da wir schon seit einer Ewigkeit hier wohnen. Wir hatten hier unsere Schuleinführung, haben hier mit unseren Freunden gespielt und sind hier groß geworden. Ohne Herrn Ader und sein Team wäre das nicht möglich gewesen“, so Baran Demir weiter. Er schilderte, wie Wolfgang Ader Probleme löste. Als beispielsweise eine Familie zu sechst ins Regenbogendorf einzog, wurde für sie kurzerhand eine eigene Gruppe gegründet, damit die Geschwister zusammen bleiben durften.

Als Wolfgang Ader sich bei den Weggefährten bedankte, die in großer Zahl zu seiner feierlichen Verabschiedung gekommen waren, erinnerte er daran, warum diese „Hilfen aus einer Hand“ für ihn so wichtig waren: „Wir hatten Mutter-Kind-Heime. Das ging gut. Doch wenn die Kinder alt genug waren, den Kindergarten zu besuchen, war es schwer, vor Ort einen Platz für sie zu bekommen – denn die Mütter waren ja nicht in diesem Ort gemeldet. So haben wir vorgeschlagen, die Trägerschaft des Kindergartens selbst zu übernehmen“, nannte er ein Beispiel dafür, wie er als langjähriger Geschäftsführer des Kinder- und Jugenddorfs agierte, um den Kindern den geschützten Raum zu bieten, den sie brauchten. Statt sie in eine andere Einrichtung weiter zu reichen, hat er gemeinsam mit seinem Team lieber den Raum, die Hilfe geschaffen, die die Kinder und Jugendlichen an einem Punkt ihres Lebens brauchten. So konnten sie „unter dem Regenbogen“ bleiben, solange sie es brauchten.

Zuvor hatten neben Baran Demir auch viele andere der Gäste ihren Dank und ihre Anerkennung für die Lebensleistung von Wolfgang Ader zum Ausdruck gebracht. „Wenn man hier aufs Gelände kommt, sieht man immer nur fröhliche Kinder. Aber wir wissen, dass diese Kinder Schicksale haben, insbesondere was ihre Familienherkunft angeht. Hier erhalten sie die wichtige Hilfe, damit in ihren Gesichtern wieder ein Lächeln entstehen kann“, sagte Bürgermeister Richard Rossel. Landrätin Peggy Greiser sagte: „Ich bin unendlich dankbar für das, was Sie geleistet haben.“ Altbürgermeister Karl-Uwe Panse erinnerte an die Anfangsjahre. Vor der Gründung des Kinder- und Jugenddorfs auf dem früheren SC Motor-Gelände an den Steinigten Äckern bestand das Kinderheim am Mehliser Bahnhof. „Von diesem ersten Eindruck war ich als neuer Bürgermeister damals richtig geschockt. Ich habe selbst vier Kinder und weiß, was es bedeutet, sie aufzuziehen“, berichtete er. Er hat sich gemeinsam mit Wolfgang Ader dafür eingesetzt, dass das Kinder- und Jugenddorf in seiner heutigen Form entstehen konnte und gerade in der ersten Zeit mussten sie gegen viele Widerstände kämpfen.

Das ist heute kaum noch vorstellbar. Björn Johanson, Referent der Jugendhilfe Thüringen bei der Diakonie Mitteldeutschland, der den Vergleich zu vielen anderen Einrichtungen ziehen kann, war voll des Lobes. „Es war am Anfang eine schwere Zeit. Der Umbruch in ein komplett neues System. Aber Wolfgang Ader hat die heute 180 Mitarbeiter gut durch alle Krisen gebracht. Hier gab es nie Probleme mit der Belegung. Er machte sich immer stark dafür, die passenden Bedingungen für die Kinder zu schaffen. Damit hat er die Einrichtung maßgeblich gestaltet“, lobte er den breit aufgestellten Träger und die hohe Fachkompetenz.

„Aller Anfang ist schwer – aber wenn man Wolfgang Ader fragt, ist Aufhören noch viel schwerer“, sagte seine Nachfolgerin Brigitte Langner. Es ist kein endgültiger Abschied vom Kinder- und Jugenddorf für ihn: Er erhielt bei der Feierstunde die Ehrenmitgliedschaft im Trägerverein.

Natürlich zeigte auch die Tanzgruppe der Einrichtung, was sie drauf hat.

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