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Reformationsausstellung

Mit dieser kleinen "Verdichtung" möchte Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i.R., auf die Eröffnung der Ausstellung „Gefangen, gelitten, gestorben – Die Täufer in den Widersprüchen der Zeit“ hinweisen, die ab 31. Oktober in der Magdalenenkirche zu sehen ist.

 

Die Ausstellung zeigt die Reformationsgeschichte in ihren Widersprüchen, zum Gedenken an die im Jahre 1530 in Reinhardsbrunn hingerichteten Täufer aus Zella St. Blasii und Mehlis: Barbara Unger, Andreas Kolb, Katharina Kolb, Katharina König, Christoph Ortlepp und Elsa Kunz.

Es ist eine historische Feststellung, dass durch den Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers am 31. Oktober 1517 sich das Denken und Fühlen, die Theologie und die Kunst, die Sprache und die Wissenschaft des Mittelalters verändert haben. Aber es ist auch eine Feststellung, dass sich durch diese Veränderung die Widersprüche der Alten Zeit in neue Widersprüche umwandelten.

Einer dieser Widersprüche war die Verfolgung und Hinrichtung von sechs Täufern aus Zella-St. Blasii am 18. Januar 1530 in Reinhardsbrunn, die von den Reformatoren befürwortet wurde. Nach fast 500 Jahren war es nun an der Zeit eine Versöhnung mit den heutigen Täufern anzustreben, den Zellaer und Mehliser Täufern ein Denkmal im Klosterpark Reinhardsbrunn und vor der Kirche in Zella St. Blasii zu setzten.

Um diesen Denkmalen einen erklärenden Hintergrund zu geben, wurde diese Ausstellung konzipiert. Sie wurde über drei Jahre erarbeitet und von der Landesregierung Thüringens, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, dem Verein Kirche und Tourismus und der Sparkassenstiftung Gotha finanziert. Im Juli wurde sie in Reinhardsbrunn durch den Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Rammelow, eröffnet werden.


Nun ist sie in Zella-Mehlis ausgestellt!

Vom Reformationstag, dem 31. Oktober, ist sie bis zum 30. November im Turm der St. Magdalenenkirche aufgestellt. Diese Ausstellung zeigt die Hintergründe und Wirkungsgeschichte der Zellaer und Mehliser Wiedertäufer um Barbara Unger, die am 18. Januar 1530 in Reinhardsbrunn hingerichtet wurden. Sie reicht in ihrer Wirkungsgeschichte bis in unsere Zeit hinein.

Oberpfarrer i.R. Hans-Joachim Köhler hat diese Ausstellung konzipiert, eigene Verdichtungen und Gedanken hinzugefügt. Er wird nach dem Gottesdienst einen kleinen Einführungsvortrag halten und ist auch in diesem Monat zu Führungen nach Absprache bereit.

Die St. Magdalenenkirche ist in der Woche von 9 bis 16 Uhr und nach den Gottesdiensten für diese Ausstellung geöffnet. Das Echo zur Eröffnung der Ausstellung in Reinhardsbrunn war sehr groß, da diese Ausstellung auch von heutigen Täufergruppen mitgestaltet wurde. Zur Eröffnung in Reinhardsbrunn kamen nicht nur Gemeindeglieder der Täufergemeinden (Baptisten aus Thüringen, Bruderhöfler aus Bad Klosterlausnitz und ein Gruppe Mennoniten aus Bad Königshofen, die schon zur Einweihung des Widertäuferdenkmals vor der St. Blasii-Kirche in Zella-Mehlis gekommen waren) auch unser Posaunenchor hat sich gemeinsam mit den Posaunenchören aus Friedrichroda und Georgenthal an dieser Eröffnung beteiligt.


Hochrangige Vertreter der Täufergemeinden, der Evangelisch Lutherischen Kirche in Deutschland, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, der Lutherwegsgesellschaft Deutschlands und vom Land Thüringen waren bei dieser Eröffnung anwesend und haben Grußworte gesprochen.
So konnte durch dieses Gedenken und diese Ausstellung nach fast 500 Jahren von Zella-Mehlis aus eine Versöhnung mit diesen Täufergemeinden initiiert werden, die auch bis in die Widersprüche unserer Zeit wirkt.

pfeil3Zu dieser Ausstellung wurde auch eine Website erstellt.

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